Das Land KOREA
Das Land Korea liegt auf einer Halbinsel, die von Nord nach Süd 1100 km misst. Die koreanische Halbinsel liegt im nordöstlichen Teil des asiatischen Kontinents, wo sich die koreanischen Gewässer mit dem westlichen Teil des Pazifiks vereinen. Im Norden grenzt die Halbinsel an China und Russland, im Osten an das Ostmeer, auf dessen anderer Seite Japan liegt. Außer dem Festland gehören zu Korea noch 3200 Inseln.Die koreanische Halbinsel hat so viele malerische Berge und Flüsse, dass die Koreaner ihr Land häufig mit besticktem Brokat vergleichen. Der höchste Berg ist der Baekdusan, der heute in Nordkorea an der Grenze zu China liegt. Er ist 2744 m hoch. Der Baekdusan ist ein erloschener Vulkan mit einem Kratersee, Cheonji, genannt. Der Berg gilt als ein besonders wichtiges Symbol für den Geist der Koreaner und findet sogar in der Nationalhymne Erwähnung.
Im Vergleich zu seiner Größe hat Korea relativ viele Flüsse, die die Lebensgewohnheiten der Koreaner stark geprägt und eine entscheidende Rolle bei der Industrialisierung des Landes gespielt haben. Die beiden längsten Flüsse in Nordkorea, der Amnokgang (auch Yalu genannt) mit 790 km Länge und der Dumangang (auch Tumen genannt) mit einer Länge von 521 km, entspringen auf dem Baekdusan. Sie fließen nach Westen bzw. nach Osten und bilden die nördliche Grenze der Halbinsel.
Die längsten Flüsse im Süden der Halbinsel sind der Nakdonggang (521,5 km) und der Hangang (481,7 km). Der Hangang fließt durch die Hauptstadt Seoul. Er ist die Lebensader für die dicht besiedelte Region des modernen Korea. Bereits zur Zeit der alten Königreiche hat der Hangang eine große Rolle für die dort lebende Bevölkerung gespielt.
Als Halbinsel ist Korea an drei Seiten von Meer umgeben. Diese geographische Lage hat das Leben der Bewohner wesentlich beeinflusst und dazu beigetragen, dass sie bereits früh eine große Geschicklichkeit als Schiffsbauer und Seefahrer entwickelten. (Kulturabtielung der Botschaft der ROK)